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ÖKO-FILMGESPRÄCH
16. September 2017, 18.00 Uhr

TYPISCH! MICHAEL SUCCOW - WELTVERBESSERER AUS LEIDENSCHAFT

Dokumentarfilm von Dieter Schumann, NDR, 30 min.

Prof. Michael Succow war 1990 in der letzten DDR-Regierung stellvertretender Umweltminister und gilt als Vater der ostdeutschen Nationalparke, die heute zum "Tafelsilber der Deutschen Einheit" zählen. 1997 erhielt er den "Alternativen Nobelpreis" in Anerkennung seiner Verdienste um die Einrichtung vieler Natur-Großreservate in Ostdeutschland, Osteuropa und Asien. Mit dem Preisgeld gründete Succow 1998 seine gleichnamige Stiftung zum Schutz der Natur.

Heute lebt der weltweit geachtete Moorforscher und Landschaftsökologe mit seiner Frau Ulla in Greifswald. Gut 10 Monate im Jahr ist der 75jährige immer noch für die Sache des Naturschutzes in Deutschland und der ganzen Welt unterwegs. So auch in Äthiopien, wo er mit seiner Umweltstiftung am Tana-See, dem Ursprung des Blauen Nils, ein Unesco-Biosphärenreservat entwickeln hilft. Wenn es um die Rettung der Natur geht, handelt Succow trotz seines Alters wie ein Getriebener. Er ist ein Weltverbesserer aus Leidenschaft.

Derzeit engagiert sich Michael Succow verstärkt in seiner Heimatstadt. Die 2013 von ihm angeschobene "Greifswalder Agrarinitiative" soll als regionales Beispiel eine Allianz der Vernunft für eine nachhaltige Landwirtschaft rund um die Universitäts- & Hansestadt Greifswald schmieden. Sein eigener Garten ist dafür ein wunderbares Anschauungsobjekt, in dem das Mulchen Trumpf ist.

Der NDR begleitet Michael Succow auf einer Wanderung rund um seinen Heimatort Lüdersdorf. Seit 63 Jahren dokumentiert er dort den Bestand der Vogelarten. Mit ihm durch die Landschaft zu wandern, bedeutet Schritt für Schritt die eigene Wahrnehmung zu verändern und auf einfache Weise große Zusammenhänge zu erkennen.

Anschl. Filmgespräch mit Prof. Michael Succow

Moderation: FÖN e.V.

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