Leichte Sprache
WORT & WIRKUNG. Luther und die Reformation in Brandenburg
11. Juni 2017, 10.00 Uhr - 31. Oktober 2017, 17.00 Uhr

"Musikam habe ich allzeit lieb gehabt"

Zur Geschichte der evangelischen Kantorei

Zur Zeit Martin Luthers gehörten die südlichen Teile des heutigen Landes Brandenburg zum albertinischen Sachsen. Die Einführung der Reformation erfolgte hier mit der Übernahme der Herrschaft durch Heinrich den Frommen im Jahre 1539 – zeitgleich mit dem benachbarten Kurfürstentum Brandenburg. Mit der Umsetzung der reformatorischen Gottesdienstordnungen veränderte sich die Rollenverteilung zwischen Gemeinde und Pfarrer. Die Besucher des Gottesdienstes waren nun nicht mehr nur Zuschauer der Zeremonie. Die Gemeinde selbst feierte und lobte Gott. Martin Luther und viele seiner Weggefährten schufen die Texte und Melodien der ersten evangelischen Kirchenlieder. Sie nutzten die gemeinschaftsstiftende Wirkung ihrer Lieder zur Verbreitung des neuen Glaubens. Schon bald entstanden in vielen reformatorischen Kirchengemeinden Kantoreien – wie auch in Finsterwalde.
Mit einer Sonderausstellung zeigt das Sänger- und Kaufmannsmuseum Finsterwalde die Entstehungs- und Wirkungsgeschichte der evangelischen Kantorei. Dabei geht es neben der Rolle und den Aufgaben der Sänger im Gottesdienst auch um deren Stellung in der städtischen Gesellschaft. Der Fokus der Ausstellung richtet sich auf die südbrandenburgischen und angrenzenden sächsischen Gebiete, beschreibt aber allgemeingültig die Entwicklungen jener Zeit.

Eröffnung: Sa, 10. Juni. 2017, 15.30 Uhr
Laufzeit: 11. Juni – 31. Oktober 2017
Ort: Sänger- und Kaufmannsmuseum Finsterwalde
Lange Straße 6/8, 03238 Finsterwalde
Öffnungszeiten: Di-So 10.00-18.00 Uhr, ab 1. Oktober Di-So 10.00-17.00 Uhr
Eintritt: 4 Euro, ermäßigt 2 Euro

Für weitere Informationen:
Sänger- und Kaufmannsmuseum Finsterwalde
Museumsservice
Sabine Lucke
Gabriela Lösche
Telefon: 03531-30783

Noch keine Bewertungen vorhanden

Kommentare

Kommentar hinzufügen

Der Inhalt dieses Feldes wird nicht öffentlich zugänglich angezeigt.
Druckversion Send by email